Pitch Blank – von der Soundscape zur Brand Language

Der Hauptfokus in meinem Studium lag auf Branding und Identity Design, daher entschied ich mich, auch bei meiner Bachelorarbeit ein Konzept in diesem Feld umzusetzen. Neben dem Studium befasse ich mich stark mit der Produktion meiner eigenen Musik. Dabei stellte sich die Frage, wie lassen sich Sound und Design vereinen? So entwickelte sich die Idee, einen Markenauftritt für eine Autowaschstraße zu gestalten, bei dem die visuelle Identität auf den akustischen Parametern des Waschvorgangs basiert.

Wie lassen sich Geräusche in visuelle Entsprechungen übersetzen?

Finales Konzept der grafischen Partituren

Die Länge der Streifen ergab sich durch das multiplizieren der Zeit (in Sekunden) eines Geräuschabschnitts mit 100 Pixeln. Die einzelnen Geräuschebenen wurden in visuelle Entsprechungen umgewandelt und dann mit Hilfe von Photoshop Blendeffekten ineinander kombiniert.

Finale Partituren

Farbe

Hinter der Farbpallette steckt eine präzise Umwandlung der Tonhöhe (gemessen in Hertz) in Lichtfarben (gemessen in Nanometer). Per Code wurden die Werte der einzelnen Geräuschabschnitte in das Spektrum von 400 bis 750 Nanometer transferiert und im Anschluss in RGB umgewandelt.

Wortmarke

Eine simple Wortmarke, um die komplexen und detaillierten Strukturen unter einem klar erkennbaren Dach zu kombinieren.

Schrift

Für Wortmarke und jegliche Texte habe ich die Schriftfamilie Coolvetica benutzt.

Animationen

Für digitale Anwendungen habe ich die Strukturen mit Hilfe von KI Luma Dream Machine zum Leben erweckt. Dafür habe ich zu den Geräuschen passende Prompts verfasst.

Das Designsystem in der Anwendung

Pflegeprodukte
Kleidung
Animation in der Anwendung
3D – Modell